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frauloeffel

6. Mai 2017

Löffelchen hat heute zum „Nachtüsch“ ein „Lollkaritz“ gegessen.

Der erste richtige Kommentar bekommt eins zugeschickt!

das Löffelkind näht

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Mensch was bin ich stolz auf das Löffelkind. Schon seit einer Weile geht sie einmal in der Woche zum Nähen im Jugendzentrum gegenüber. Und da entstehen ja schon echt schöne Dinge. Aber gestern haben wir uns mal wieder hingesetzt und gemeinsam genäht. Sie wollte was für den Fasching haben und es wurde ein Tellerrock nach Schnitt und Anleitung von leni pepunkt. Vielen Dank an dieser Stelle für das Erstellen und verfügbar machen des Schnitts!

Ich hab bloß gesäumt und den Gummi befestigt, die Bahnen des Unterrocks hat sie ganz alleine zusammengenäht. Und wie schön der sich drehen lässt! IMG_20170219_122108_351

Rutti Berg – meine Lieblingsbäuerin

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Noch ein Buch!

Rutti Berg von Sybille Hein.

Ich mag Sybille Hein. Sie schreibt gut, hat lustige Ideen und ihre Illustrationen sind außergewöhnlich. Rutti Berg habe ich bei der Sendung mit der Maus kennen gelernt, es gibt da eine Verfilmung, die auch auf Youtube zu finden ist.

Was soll ich sagen? Ich war begeistert! Ich mag die Geschichte, ich mag die Reime, ich mag den Akzent, mit dem ich das Buch auch am liebsten vorlese. Dazu ist im Buch noch jede zweite rechte Seite in der Mitte geteilt, was ein feiner Kniff in der Illustration ist.
Ehrlich gesagt, kann ich den Text sogar bis zum falschen Schluss auswendig. Ich denke mehr muss ich nicht sagen außer: angucken!

Stehen bleiben!

Hier kommt nämlich keiner durch!

Noch eine Buchvorstellung, diesmal was Modernes: Ein lustiges, kritisches Buch von Isabel Minhós Martins und Bernardo P. Carvalho wurde von einem lieben Freund in meine Wohnung und die Herzen meiner Kinder getragen.

Der Inhalt:
Ein einsamer Soldat bewacht die rechte Buchseite, während sich die linke mit immer mehr Menschen füllt. Ein verlorener Ball führt zu einer Revolte, der General ärgert sich und behauptet am Ende dreist, er hätte ohnehin keine Lust auf Kinderbuch!

Der Spaß:
Filzstiftzeichnungen, bei denen mich das durchaus angenehme Gefühl beschleicht: das hätte ich auch hingekriegt.
Eine Geschichte, die die Kinder zum Nachdenken bringt.
Der Sprung auf die Meta-Ebene, der das Löffelkind richtig zum Nachdenken gebracht hat („Ich finde das gut, dass die wissen, dass sie in einem Buch sind…“)
Lustige Details und das Gefühl: da bringste den Kindern mal was Sinnvolles bei!

bunte duftende Seife

So, erster Advent, Zeit zum Geschenke basteln.

Grade fertig: duftende Seifenbälle!

seifefertig

Wie wir das gemacht haben? Ziemlich einfach.

Zutaten:
seifenzutaten

Kernseife
Orangenschalen getrocknet + Orangenöl
Lavendelblüten + Lavandinöl
getrocknete Rosenblätter + Rosenöl
Wasser

Die Kernseife muss mit einer Käsereibe kleingemacht werden, es sei denn man investiert gleich in Seifenflocken. Ich hab diesmal Seife von Sodasan kleingerieben, die ist ohne Duftstoffe. Auch mit ganz einfacher Kernseife aus dem Drogeriemarkt (nicht duftneutral) oder Arztseife kann man die Seifen gut machen.

Die kleingeraspelte Seife wird mit Duftstoffen (hier auf Hautverträglichkeit achten) und getrockneten Pflanzenteilen vermischt. Ich hab diesmal schon im Sommer Rosenblätter gesammelt, Lavendel und auch die Orangenschalen der letzten Obstpausen aufgehoben und kleingeschnitten. Denkbar sind aber auch Eisenkraut, Rosmarin oder andere Gewürze. Hier kann man sich wirklich austoben, selbst Glitzer könnte man benutzen.

Mit Duft- und Zierkram gemischt wird die Seife in kleinen Schalen mit Wasser versetzt. Da muss man nicht zu geizig mit sein, das darf ruhig eine schöne klebrige Paste werden, so dass es sich gut kneten lässt. Und dann: losgeknetet. Kugeln, Fische, Nabelbäuche und Ringseifen sind bei uns entstanden.  Die trocknen jetzt erstmal ein paar Tage, je nach Wassergehalt und werden danach hübsch verpackt unter den Baum wandern.

Wollt ihr das nachmachen? Ich freue mich über Erfahrungsberichte und Fotos!

Gartenbastelei

Da hat es sich letzte Woche ja glatt nach Sommer angefühlt, und schon juckte es in meinen Fingern was Schönes für den Garten zu basteln. Rausgekommen ist dieses Flatterband IMG_20160513_165246zwischen zwei Bäumen, das  so einfach ist, dass ich mich gar nicht traue, hier eine genaue Anleitung zu posten. (Also Stoffstreifen an Schnüre knoten traue ich echt jedem zu.)
Nebenbei entstanden aber noch andere schöne Sachen, zum Beispiel ein vom Löffelkind für Löffelchens Puppe geschneidertes Kleid:
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Und dann gleich noch eine Recyclingbastelei: Puppenschaukel aus altem Pflanztray, auch sehr einfach:

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Aber mein liebstes und Schönstes ist vielleicht doch eine Anleitung wert:
Das Oma-Gardinenzelt!Unser Gartenhaus hatte noch so eine wundervolle alte Gardine (und diese Dinger verdienen echt den Namen Gardine!) am Fenster hängen, und die haben wir gleich mal abgemacht. Sie ist so wundervoll lang, dass sie über eine Schnur gehängt und mit Steinen beschwert ein großartiges Prinzessinnenzelt ergibt.
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Die alten Kindervorhänge werden an den Seiten befestigt und das Ganze mit Wäscheklammern oder Gartenklammern befestigt.
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Löffelkind hat gleich eine Teppich-Decke und die Sitzgruppe angeschleppt und los ging das königliche Speisen!  IMG_20160510_181018
Wunderbar ist auch der Ausblick nach Oben, sehr entspannsam.
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Wir sind dann mal im Garten

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Die Löffels haben sich erweitert! Wir haben einen Schrebergarten! Ha! Endlich Oberspießer! Aber es macht uns Freude und die Löffelkinder lieben es. Hier gleich mal ein Projekt: Auf einer bereits angelegten kreisrunden Fläche (da stand bisher immer der Pool) versuchen wir ein Erbsenzelt wachsen zu lassen. Mal sehen, wie das wird!

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sich ähnlich sein

Was aber traurig ist am Älter werden, ist das: Mein Löffelkind ist mir ziemlich ähnlich. Ich beobachte an ihr Verhaltensweisen, Muster und sogar Körperhaltungen, die ich von mir kenne. Ich hatte schon Zeit mit diesen Dingen zurecht zu kommen, sie noch nicht. Ich werde ihr wohl dabei zusehen müssen, wie sie vieles aus eigener Erfahrung lernt, das ich schon hinter mir habe und ich kann ihr kaum Abkürzungen zeigen, denn das muss sie selber schaffen.

Wie ich das meine? Ok, ein Beispiel: Das verrückte Labyrinth
Ein wunderbares Gesellschaftsspiel, das ich schon als Kind selber gern gespielt hat und das es (ja genau exakt dasselbe!) vom Dachboden meiner Eltern in Österreich bis in die deutsche Großstadt geschafft hat. Ein paar Wochen lang spielte das Löffelkind es am allerliebsten. Jeden Tag. Und ich mit ihr. Aber so einfach und schön das klingt, so einfach ist es aber doch nicht. Denn nachdem ich das Spiel ja nun schon eine Weile spiele, hab ich dafür auch Strategien im Kopf. Und das Löffelkind nicht. Dadurch braucht es vieel länger als notwendig, um zu den richtigen Punkten im Spiel zu kommen (man muss sich da einen Weg durchs Labyrinth bahnen, um Schätze einzusammeln und dafür muss man Kärtchen verschieben, was eine gewisse Übung der Vorstellungskraft braucht). Nach ein paar Tagen merkte ich dann, dass sie oft ganz kompliziert schob, und dadurch viel langsamer war als ich. Sie beschwerte sich auch zunehmend darüber, dass sie nie gewann. Ich beobachtete ihr Spielverhalten und zog meine Schlüsse, ich spielte selber extra kompliziert, um nicht zu einfach zu gewinnen und manchmal zeigte ich ihr sogar meine Strategien.
Aber es sind ja meine Strategien, die sie sich noch nicht erarbeitet hat und daher nicht behalten kann. Um ehrlich zu sein: Das hat mich manchmal ganz schön Geduld gekostet, ihr dabei zuzusehen. Manchmal ist Lernen halt genauso schwer, wie das dabei zu gucken.

Bei Wutausbrüchen ist das ähnlich. Damit hat das Löffelkind auch zu kämpfen. Ziemlich lautstark leider. Ich kann mich an eigene kindliche Wutausbrüche erinnern. Gelegentlich bricht mein Wut-Vulkan immer noch aus, aber seltener (und ich bilde mir ein kontrollierter, haha). Ich kann mit ihr darüber sprechen, aber die Strategien, um mit ihrer Wut zurecht zu kommen, muss sie selbst entwickeln. Und mir bleibt nichts anderes übrig als Auszuhalten, Festzuhalten und sie lernen zu lassen. Und das fällt mir schwer.